Alpine Perle Hinterstoder
Natur, Bewegung, Sport

Leicht erreichbar, und doch abgeschieden
Das Quellhaus steht allein für sich über den Dingen in freundschaftlicher Distanz zum Kern des Skiweltcup-Ortes Hinterstoder. Nur wenige Kilometer von der Pyhrnautobahn A9 entfernt, vollbringt das Dorf mit rund 1.000 Einwohnern das Kunststück, leicht erreichbar und dennoch abgeschieden zu sein.

Die malerische Toskana der Kalkalpen
Hinterstoder ist einer der Hauptorte der Pyhrn-Priel-Region, die als die Toskana der Kalkalpen gilt. Dem Reiz dieser Landschaft konnte und wollte sich schon der berühmte englische Alpenmaler und Bergsteiger Edward Theodore Compton (1849-1921) nicht entziehen. Das künstlerische Ergebnis seiner ausgedehnten Aufenthalte im Stodertal, sind heute im Hinterstoderer Bergwelt-Erlebnismuseum Alpineum zu sehen.

Ein nachhaltig zukunftsträchtiger Ort
Das Alpineum ist einer von vielen Gründen dafür, dass Hinterstoder als Trägerin des Europäischen Dorferneuerungspreises in den Kreis der 27 „Alpine Pearls“ Europas und in das Netzwerke Zukunftsorte aufgenommen wurde. Hier setzt man auf sanften Ökotourismus. Dazu gehört ein perfekter Verleih- und Wartungsservice für Snowboarder, Schifahrer und Mountainbiker plus ein umfangreiches Guiding- und Kursangebot.

Ein tolles Schigebiet und viel unberührte Natur
Mit der Weltcup-Arena Höss hat Hinterstoder eines von Oberösterreichs besten Schigebieten, auf das es mit der Seilbahn direkt aus dem Ortszentrum hinaufgeht. Sonst sind die Berge über dem Stodertal nur minimal erschlossen. Auf Hinterstoderer Gemeindegebiet und in unmittelbarer Nachbarschaft liegen ausgedehnte Naturschutzgebiete. Darunter das Tote Gebirge mit über 1.000 km2 alpiner Wildnis und der Nationalpark Kalkalpen, in dem der Luchs sein Revier hat.

Ein Mekka für Alpinisten

Der Berge wegen verdient sich Hinterstoder das Attribut „alpine Perle“ doppelt und dreifach. Die Bergkette vom Kleinen zum Großen Priel – deren Überschreitung ein bis zwei Tage in Anspruch nimmt – sowie die Spitzmauer sind großartige Tourenziele für Wanderer und Bergsteiger. Und Kletterer, die hier Routen in allen Schwierigkeitsgraden finden.
Nicht nur sie werden in Hinterstoder fündig: Auch für Klettersteiggeher sind die Gipfel um das Quellhaus ein lohnendes Ziel. Denn die Klettersteige auf den Großen Priel und den Schernberg gehören zu den längsten im ganzen Alpenraum.

Wandern, Schlendern und Spazieren
Das dichte Wanderwegenetz in und um Hinterstoder beginnt direkt im Ort und bindet auch das Quellhaus an und ein: Zum Schiederweiher, der es 2018 zur TV-Auszeichnung als „schönster Ort Österreichs“ gebracht hat, ist es vom Quellhaus aus nur ein sprichwörtlicher und barrierefreier Spaziergang. Absolut auf Augenhöhe mit dem Schiederweiher ist der aus sieben Quellen gespeiste Ursprung der Steyr, der sich vom Quellhaus ebenfalls leicht und auf idyllischem Weg erreichen lässt.

Im sommerlichen Stodertal
Wenn der Sommer ins Tal gekommen ist, lockt sich der nahe Gleinkersee mit Badefreuden in diesem Naturjuwel von einem Bergsee mit seinem von Wald, Wiesen und Gastgärten gesäumten Ufer. Ein weiterer Fall für die warmen Jahreszeiten in Hinterstoder sind Oberösterreichs größter Hochseilgarten, geführte Rafting-Touren auf der Steyr, Canyoning-Abenteuer oder ein Ritt auf einer der zahllosen Mountainbike-Strecken. Oder ein Paragleitflug von einem der perfekten Absprungplätze über dem Ort, in dem es dafür eine Flugschule gibt.

Fliegen, so weit die Luft trägt
Angehende Gleitflieger können sich die Steinadler des Hinterstoderer Falkners Theo Blaickner zum Vorbild nehmen. Einen Tag mit den Königen der Luft zu verbringen, ist ein unvergessliches Erlebnis nicht nur für Kinder. Das gilt auch für die Lamas und Alpakas von Elisabeth Nieskens in Vorderstoder, die mit ihren Tieren für Trekkingtouren jeder Länge zur Verfügung steht.

Winterwunderland Hinterstoder
Im Winter verwandeln sich das Stodertal und seine Berge in ein bezauberndes Wunderland, in dem es tagelang schneien kann. Wenn die Wege, die Wiesen und die Latschenfelder unter der dichten Schneedecke verschwunden sind, schlägt die Stunde nicht nur der Schneeschuhwanderer und Schitourengeher. Auch Langläufer kommen voll und ganz auf ihre Rechnung. Erst recht, wenn sie im Quellhaus starten, aus dem die Loipe in nur 5 Minuten erreichbar ist. Der Shuttlebus zur Höss-Talstation hält direkt vor dem Quellhaus, und wer auch mit Schi an den Füßen die Abwechslung schätzt, findet sie im benachbarten Schigebiet Wurzeralm.

Einkehren, Rodeln, Eisstockschießen
Wenn der Schiederweiher zugefroren ist, tummeln sich die Menschen beim Eisstockschießen an den Bahnen in Hinterstoder. Den Stock über das Eis sausen zu lassen ist ebenso vergnüglich, wie nach einer ausgiebigen Hütteneinkehr mit dem Schlitten talwärts zu rodeln, um wieder zurück weiter im Komfort des Quellhaus zu schwelgen.